Gestern kam eine Mail, mit der ich nun wirklich schon lange nicht mehr gerechnet hatte. Vor Jahren hatte ich nämlich mal so eine Phase, wo ich mich hier und da literarisch betätigt habe. Gelegentlich habe ich mal Kurzgeschichten irgendwo hingeschickt, wenn es dort literarische Ausschreibungen oder sonstige Literaturwettbewerbe gab. Einziges gedrucktes Zeugnis waren bislang zwei Geschichtchen, die in der Anthologie „Stars Privat“ erschienen sind. Dabei ging es um fiktive Begegnungen mit Prominenten.
Gestern allerdings wurde ich von der eingangs bereits erwähnten Mail überrascht. Ungefähr 2004 oder so hatte ich nämlich mal einen Beitrag zur Ausschreibung „Kritik der ungehörten Platten“ eingesandt. Die Aufgabe war es gewesen, eine Plattenkritik zu einer Platte einzusenden, die man noch nicht gehört haben sollte. Kaum vier Jahre später kam nun die Nachricht, dass der Beitrag angenommen sei und „in den nächsten Wochen“ in einem Sammelband erscheinen solle. Ich bin natürlich außerordentlich begeistert.
Ich erinnere mich noch, wie ich beim Einsenden meines Beitrags versucht hatte, im Internet eine Abbildung des Plattencovers zu finden und trotz einer gewissen Hartnäckigkeit gescheitert war. Gestern habe ich mal ganz kurz angegoogelt, und zack, hatte ich eine Liveaufnahme des Titelsongs als Video. Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, gucke hier – wer sich, wie ich, eine Meinung bilden möchte, ohne das Lied zu kennen, verzichte darauf und lese erst meinen Beitrag, wenn er erschienen ist.
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(English) Several years after participating in a kind of literary contest, I was surprised by an email which announced that my contribution has been accepted and will be published in an anthology in the not so distant future. The book will contain reviews of records that the reviewers have never listened to. I had written about a Dutch singer. You can find a live version of the title song of his album here.
Schlagworte: Boezeroen, Literatur, Plattenkritik, Schreiben
Februar 1, 2008 um 8:38 |
ich konnte nicht widerstehen und habe mir das video angeschaut….
da bluten einem ja fast die ohren…
hilko – du hast gut daran getan, dir dieses „stück“ nicht anzuhören…. bahh bahh bahhh, wie meine tochter sagen würde
Februar 2, 2008 um 8:06 |
Mittlerweile habe ich mir das natürlich auch zu Gemüte geführt – aber eben erst Jahre nach dem Verfassen der Plattenkritik. Zu der gab es natürlich auch eine Vorgeschichte – aber damit warte ich mal die Veröffentlichung ab.