Kunstherzantriebseinheitstransplantation

By hilkman

Gestern erfuhren wir, dass die Antriebseinheit von Miriams Kunstherz (dieses große blau-weiße Ding neben dem Bett – gibt’s das nicht auch in grün-weiß?) ausgetauscht werden musste, weil die alte nach einer gewissen Zeit zur Wartung muss. Die Kardiotechnikerin von Berlin Heart war mal wieder angereist, obwohl die Prozedur nach ihrer eigenen Aussage lediglich eine Sekunde dauern sollte. Allerdings sammelte sich ein gutes halbes Dutzend Leute aus dem Klinikum um sie herum, um dem großen Moment beizuwohnen. Zwei Anwesende sind auf alle Fälle auch eine gute Idee, denn eine Person kann die Schläuche aus dem alten Gerät abziehen und in das neue Gerät einstöpseln, woraufhin dann eine andere Person prompt den Knopf drückt, um die Antriebseinheit in Betrieb zu setzen (sie steht während des Umstöpselns auf Pause). Die anderen Leute stehen mehr oder weniger herum, aber es war schon irgendwie ein spannender Moment, den man auch in so einem Krankenhaus nicht alle Tage zu sehen bekommt. Es ging dann erwartungsgemäß alles glatt und Miriam wunderte sich wohl allenfalls einen Moment lang über die Menschenansammlung an ihrem Bett.

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Unterdessen war auch noch ein Augenarzt bei Miriam, weil es manchmal den Anschein gehabt hatte, sie würde leicht schielen. Glücklicherweise erwies sich das dann als sogenanntes Pseudo-Schielen, was offenbar keiner weiteren Behandlung bedarf. Na ja, wenn Miriam gesund und zu Hause gewesen wäre, hätte ich mir über die Geschichte unter Umständen ein paar Sorgen gemacht, aber angesichts der Gesamtlage fand ich das dann doch eher harmlos.

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(English) The control unit of Miriam’s Berlin Heart had to be replaced yesterday. That’s the big blue thing next to her bed. The old one had to go to maintenance after a little over three months of service. The replacement is actually done in about one second, but excitement ran high in the ward, and there were a lot of people around to watch and assist. And it IS smart to have at least two people around – one to plug in the tubes into the new machine, the other one to hit the „enter“ button on the laptop. And despite a certain nervous tension among the people present, things worked out just fine. Miriam was unimpressed anyway, she probably just wondered why there were so many people in her room.

In the meantime, an eye doctor has checked Miriam’s eyes. There had been some concerns about strabismus, which turned out to be unfounded. If Miriam had been generally healthy and at home, I probably would have worried about this, but considering the general situation I failed to panic. But I am glad that it doesn’t seem to be anything that will haunt us later.

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