Bearlin Heart

By hilkman

imgp5180.jpg

Die Firma „Berlin Heart“ hat uns einen Bären geschickt – einen Bären mit Kunstherz sozusagen. Warum der so bedröppelt guckt, kann ich auch nicht sagen. Und Miriam hatte das Herz innerhalb von zwei Tagen abgefummelt (zum Glück erweist sich ihr eigenes Kunstherz als wesentlich abfummelresistenter). Aber den Bären scheint sie sehr zu mögen, mit dem spielt sie des öfteren (ein Zuneigungsbeweis angesichts der vielen Kuscheltiere, die sie mittlerweile hat). Der Bär des Jungen im Nachbarbett wurde dafür auf andere Weise krankenhausreif gemacht. Sehr beeindruckend, wie ich finde.

imgp5247.jpg

Dass wir schon zu lange im Krankenhaus sind, wurde mir neulich übrigens auf skurrile Weise bewusst, als mich eine Mitarbeiterin vom Reinigungspersonal, die vor der Nachbarstation zugange war, fragte: Sie arbeiten auch hier, ne? Tja, wir gehören wohl schon zum Inventar. Mittlerweile gibt es mehrere Schwestern, die kürzer auf der Station sind als wir (Ärzte und Ärztinnen rotieren ja sowieso mal).

imgp5256.jpg

Gute Nachrichten gibt es aber für die deutsche Apfelwirtschaft: Heute habe ich Miriam mal einen Apfel serviert, und das hat ihr ziemlich gefallen, sie hat viele kleine Stückchen davon abgebissen und einen Großteil davon sogar vertilgt (nur wenige landeten im Bett). Und das, obwohl sie ja zermanschten Apfel nie so toll gefunden hatte. Ich muss sagen, das war eine kleine Überraschung. Morgen versuche ich es vielleicht gleich wieder damit, aber wir haben auch noch ein paar andere Ideen auf Lager.

imgp5028.jpg


(English) „Berlin Heart“ sent us a bear – with a Berlin Heart. Pretty special. It looks a bit sad, but Miriam likes it (although the Heart came off after about two days – I am happy that Miriam’s own is a bit more sturdy…). Another boy’s bear was transformed into a hospital boy. Impressively real, don’t you think?

You know you’ve spent to much time in a hospital when…
…you talk to a cleaning lady in the corridor and she asks you: You work here, too, don’t you? Now there are some people on the staff who started their jobs after us, but still it feels weird.

On a brighter note, Miriam enjoyed eating little pieces of apple today. That was a surprise, as mashed apples had never been her favorite at all. But today’s eating session was very encouraging!

Schlagworte: ,

Einen Kommentar schreiben